Die Allrounder – Wraps

Als wir in unserem letzten Urlaub feststellen mussten, dass unsere Gasflasche doch nicht mehr ganz so voll war wie wir gedacht hatten, galt es kreativ zu werden und ein Gericht zu finden, dass uns satt macht ohne groß zu kochen. Wraps stellten sich als perfekte Lösung heraus und mit der Zeit machten wir immer wieder andere Varianten davon. Dieses Rezept ist also eher eine Anregung als eine genaue Anleitung. Die Basis bilden natürlich einfache Mais- oder Weizentortillas.

Variante 1: mit Salat

Hierbei bauen wir eine Art kleines Büffet auf an dem jeder seinen Wrap nach Belieben selbst belegt. Zur Auswahl stehen dabei Zutaten wie Eisbergsalat, Tomaten, Zwiebeln, Dosenmais, Oliven und Avocado. Als Sauce nehmen wir meist Crème Fraîche oder Naturjoghurt und als kleines Extra kommt noch Reibekäse oben drauf. Frische Chillis oder Chillisauce kann man natürlich auch nehmen.

Vorsicht allerdings, dass die Augen nicht größer sind als der Magen, denn ganz schnell hat man sich seinen Wrap so hoch belegt, dass man ihn nicht mehr zusammengerollt bekommt….

Variante 2: Reis und Dosensalat

Wenn man so richtig viel Hunger hat ist diese Variante vielleicht besser geeignet. Hier kocht man zuerst eine Tasse Reis (mit zwei Tassen Wasser aufgießen, Salz dazugeben und im Schnellkochtopf einmal aufkochen, dann ausschalten und warten bis der Kochtopf abgekühlt ist).

In der Zwischenzeit bereitet man einen Salat aus klein geschnittener Zwiebel, Tomate, Gurke, Fetakäse mit einer kleinen Dose Mais, Kidneybohnen und Thunfisch zu. Je nachdem was man da hat und gern mag. Als Dressing mischt man einen Esslöffel Olivenöl mit einem Esslöffel Essig, Salz, Pfeffer und gemischten Kräuter dazu und fertig!

Den Reis und den Salat verteilt man dann auf den Wraps und gibt noch einen Löffel Naturjoghurt oben drauf. Wenn man das Ganze lieber kalt ist kann man auch den Reis abkühlen lassen und schon mit dem Salat und dem Joghurt vermischen. Mit oder ohne Reis schmeckt der Salat übrigens auch als Beilage echt lecker.

Der Salat schmeckt auch einfach so ganz gut!

Variante 3: mit Fleisch oder Fisch

Mit ein bisschen Vorlaufzeit kann man Variante 1 oder 2 (dann ohne Thunfisch) auch noch aufpeppen indem man frischen Fisch, Fleisch oder Geflügel dazugibt. Hierfür schneidet man das Fleisch in kleine Stücke und mariniert es in einer gut verschließbaren Dose mit Olivenöl, Knoblauch, Chilli, Ingwer, Salz und Pfeffer. Die Zutaten für die Marinade sollten schön klein geschnitten oder gehäckselt sein. Alles zusammen sollte einige Stunden, am besten über Nacht, durchziehen können bevor man das Fleisch einfach in einer Pfanne anbrät.

Natürlich kann man die Wraps auch mit allem anderen Belegen, worauf man Lust hat. Guacamole oder eine leckere Tomatensalsa schmecken zu allen Varianten übrigens auch super. Die Rezepte dafür folgen…

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