Logbücher – wenn schon, dann richtig!

Wir sind große Freunde von der sorgfältigen und analogen Logbuchführung. Fleißig machen wir auf jeder Tour stündlich unseren Logbucheintrag, markieren unseren Standort in der Seekarte und pflegen dann auch entsprechend unsere Meilenbücher.

Auf der Atlantikrunde wollen wir natürlich auf jeden Fall auch unsere Logbücher führen um unsere Reise festzuhalten.

Die Logbücher die man beim gut sortierten Ausrüster kaufen kann erfüllen leider nie unsere Ansprüche an ein gutes Log. Hier gibt es jede Menge Felder, die wir nicht brauchen, dafür fehlen an anderen Stellen für uns wichtige Informationen.

Ein Glück, dass ich so eine Basteltante bin!

Schon in den letzten Jahren haben wir uns in Excel eine Vorlage gebaut, die genau die Felder enthält die wir brauchen. Jede Kleinigkeit haben wir genau so angepasst wie wir sie haben wollten und über die letzten beiden Jahre immer weiter optimiert. Ein bisschen Krassyfizierung gehört natürlich auch dazu…

Ein einzelnes Logbuch für ein ganzes Jahr zu führen ist nicht praktikabel, da es viel zu groß und dick würde. Außerdem ist die Gefahr zu groß, dass doch mal was nass wird oder verloren geht und dann fehlen uns gleich alle Aufzeichnungen der Reise. Am sinnvollsten schien es uns also für jeden Monat ein einzelnes Logbuch zu erstellen. Da wir ja wahrscheinlich schon Mitte oder Ende Juli 2017 losfahren brauchen wir insgesamt 13 Logbücher.

Zunächst mal mussten wir stapelweise unsere Vorlage auf etwas dickeres Papier drucken und auf DIN A5 zurechtschneiden. Als Deckblätter hatte ich dunkelblauen und gold-glänzenden Karton gekauft. Darüber sollte auf der Vor- und Rückseite noch eine Folie liegen um das Buch vor Spritzern zu schützen. Die zugeschnittenen Seiten mit Deckblättern und Folien mussten also als nächstes gebunden werden.

Christian hat mir im letzten Jahr eine Drahtbindemaschine zum Geburtstag geschenkt. Er wusste schon ganz genau, dass ich die Logbücher am liebsten mit Drahtbinderücken machen wollte. Der Vorteil ist, dass man das Buch dann offen hinlegen kann ohne dass es ständig wieder zuklappt. So kann man seine Einträge viel entspannter vornehmen.

Mit der Maschine habe ich also alle Seiten gelocht und dann mit goldenen Drahtrücken gebunden.

Um es ein bisschen abwechslungsreicher zu machen haben wir die Bücher abwechselnd mit einem blauen und goldenen Deckblatt versehen.

Jetzt mussten wir noch kenntlich machen für welchen Monat die jeweiligen Bücher waren. Also wiedermal: Auftritt – der Schneideplotter! Für die blauen Deckblätter gab es die Schrift aus goldener, für die goldenen aus blauer Folie. Als alles aufgeklebt war brauchten wir nur noch die Ecken mit meinem tollen Eckenstanzer abrunden und unsere Logbücher waren fertig!

Ab Juli kann dann auch wieder der Ruf „It’s Logbook-Time!“ erschallen!

-Steffi

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s